Referenzprojekt für technische Backend- und Webentwicklung
heat-conduction-app
Kurzbeschreibung
Die heat-conduction-app ist ein zentrales Referenz- und Portfolioprojekt im Rahmen meiner beruflichen Neuorientierung Richtung Backend- und Webentwicklung mit technischer Domäne.
Sie verbindet
ingenieurwissenschaftliche Modelle mit einer
modernen, Python-basierten Webanwendung und dient
als praxisnaher Architektur- und Fachlogik-Demonstrator.
Dabei ist das Projekt so aufgebaut, dass die Überführung einer
technischen Fachdomäne in Software Schritt für Schritt nachvollzogen
werden kann. Sowohl die sowohl die
fachliche Modellierung als auch die
architektonischen Entscheidungen werden
dokumentiert und erläutert.
Engineering x Software Webanwendung Technische Fachdomäne Flask - SQLAlchemy - Jinja2 - Docker
Ziel
Demonstration, wie ein technisches Berechnungsmodell in eine strukturierte, wartbare und erweiterbare Webanwendung überführt werden kann.
Fokus
Referenzimplementierung für Fachlogik-Implementierung, Python-Backend-Entwicklung und die schrittweise Entwicklung einer Softwarearchitektur.
Rolle
Architektur- und Fachlogik-Demonstrator meines Portfolios zur Positionierung als Backend- und Webentwickler mit technischer Domäne.
Physikalisch-technischer Hintergrund
Worum geht es?
Die App basiert auf einem grundlegenden und wichtigen ingenieurwissenschaftlichen Modell, der stationären 1D- Wärmeleitung. Es ist bewusst gewählt, weil es praxisrelevant, verständlich und hervorragend erweiterbar ist. Und sich damit ideal eignet, um sowohl fachliche Modellierung als auch Softwarearchitektur zu demonstrieren.
Konzeptioneller Ansatz: Funktionale Bausteine
Was ist der Kern des Projekts?
Für die Überführung in Software zerlege ich technische Berechnungsprobleme in fünf funktionale Bausteine: Domänenmodell, Berechnungslogik, Eingabe, Ausgabe und Orchestrierung. Dieses Denkmodell liegt bewusst oberhalb von Physik und Software-Stack und dient als Brücke zwischen ingenieurwissenschaftlicher Problemstellung und wartbarer, erweiterbarer Softwarearchitektur.
Architektur & Software-Stack
Was steckt dahinter?
Eine klar strukturierte Full-Stack-Architektur aus einem modularen Python-Backend, einer leichten Weboberfläche und containerisiertem Deployment.
Der Fokus liegt dabei nicht auf einem fertigen Produkt, sondern auf der schrittweisen architektonischen Evolution:
- von einem einfachen SSR-MVP
- hin zu API-basierten Strukturen
- mit wachsender fachlicher und technischer Komplexität
Damit dient die App als praxisnahes Beispiel für Architekturentscheidungen in technischen Webanwendungen.
Entwicklungsphasen & Roadmap
Wie entwickelt sich die App?
Die Entwicklung folgt einem klaren, phasenbasierten Modell, das typische architektonische Evolutionsschritte technischer Webanwendungen abbildet:
- Phase 1 - Schnelligkeit: MVP, SSR, erste Fachlogik
- Phase 2 - Persistenz: Datenhaltung, Usermanagement
- Phase 3 - Flexibilität: API-First-Design
- Phase 4 - Benutzerfreundlichkeit: modernes Frontend
Diese Phasen dienen bewusst als Architektur- und Strukturreferenz, nicht primär als Produkt-Roadmap.
Weiterführende Links
Der aktuelle Stand der heat-conduction-app ist im Repository verfügbar, die Anwendung läuft produktiv unter einer eigenen Subdomain. Auf meinem Blog habe ich zwei Artikel-Serien veröffentlicht in denen ich auf die Hintergründe und Umsetzung detailliert eingehe.